Der Imkerverein Waldkirchen wurde im Herbst 1901 auf Initiative von Dr. Hartmann sowie den Imkern Ambros und Strixner aus Richardsreut gegründet.
Während des Zweiten Weltkriegs, besonders im Jahr 1944, verzeichnete der Verein einen deutlichen Mitgliederzuwachs. Gründe dafür waren nicht nur das Interesse an der Imkerei, sondern auch die damalige Zuckerzuteilung von 7,5 kg pro Bienenvolk. Als diese Zuteilung später vollständig entfiel, hatten die Imker große Mühe, ihre Völker zu erhalten.
1945 wurde der Verein von der Besatzungsmacht aufgelöst – jedoch nur für kurze Zeit. Schon bald organisierten Josef Rothkopf und Georg Schreiner aus Waldkirchen die Neugründung.
Bereits 1951 zählte der Verein 60 Mitglieder. 1958 betreuten 78 Vereinsmitglieder insgesamt 710 Bienenvölker.
1976 feierte der Verein sein 75-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass richteten die Waldkirchner Imker den Niederbayerischen Imkertag aus. Im selben Jahr wurde außerdem die Belegstelle Bramandlberg errichtet.
1979 tauchte in der Vereinschronik zum ersten Mal die Varroamilbe als Problem auf.
Wir besitzen eine ausführlich gestaltete und bebilderte Vereins-Chronik von den Jahren 1951 – 1975. Gerne könnt ihr diese ausleihen und in Ruhe durchschauen. Meldet euch einfach beim Schriftführer.
Hast du Interesse daran spannende Geschichten von der Imkerei aus früheren Zeiten zu lesen? Wie war das Imkerleben früher – und mit welchen Herausforderungen mussten die Imker damals klarkommen? Dann bist du hier richtig: unsere Imkerin Marola hat den Waldkirchner Anzeiger gelesen und läßt auch uns daran teilhaben: